RiesenbärenklauRiesenbärenklau, auch Bärenkralle oder Herkuleskraut genannt, ist eine giftige Pflanze, die toxisch wirkt. Bei Berührung in Verbindung mit UVA-Strahlung kann das Gift zu schmerzhaften Blasen und Verletzungen führen, die wie Verbrennungen erscheinen. Mediziner sprechen von Photodermatitis. Sehen Sie hier in Bildern, welche Verletzungen durch den Kontakt mit der giftigen Pflanze noch möglich sind!Riesenbärenklau: Verletzungen der Haut durch die Giftstoffe
Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.

Das Herpes simplex Virus zeigt sich vornehmlich im Bereich der Haut und Schleimhaut. Man unterscheidet Typ 1 und 2, wobei Typ 1 eine Infektion im Gesicht und Typ 2 im Genitalbereich auslöst. Es handelt sich um ein DNA-Virus, welches, einmal zum Ausbruch gekommen, im Körper verbleibt. Besonders geschwächte Menschen (z.B. durch Fieber, Stress, intensive Sonnenbestrahlung, Immunschwäche) erkranken häufig an Herpes. Eine Studie zeigt außerdem, dass bei einigen mit Herpes infizierten Personen die Bildung so genannten Fieberbläschen allein durch Ekel ausgelöst werden kann (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11244389).
Wenn man dann aber nach zwei, drei Wochen merkt, dass es trotzdem nicht besser wird, fehlen zur richtigen Diagnose oft die "richtigen" Symptome - eben die Symptome wie es war bevor man mit der Salbenorgie angefangen hat. Bei sowas bekommen übrigens auch Hautärzte Probleme: denn die bekommen vom betroffenen Hautbereich keine vernünftige Gewebeprobe mehr.
Hormonschwankungen: Die Talgproduktion wird durch Hormone beeinflusst und kann zum Beispiel in der Pubertät zum lästigen Problem werden. Die Haut wird fettig, was die Bildung von Mitessern und Pickeln sowie von gelben, festsitzenden Schuppen auf der Kopfhaut fördert. Trockene Schuppen sind dagegen oft ein Begleitsymptom der Wechseljahre bei Frauen.
Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.
Miliaria (auch Schweißfriesel, Hitzepickel, Febris miliaris, Schweißbläschen oder Schwitzbläschen genannt), entsteht durch starkes Schwitzen bei großer Hitze. Der meist juckenden Hautausschlag zeigt sich in kleinen, roten Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Um eine Miliaria wieder loszuwerden, empfiehlt sich das Tragen lockerer, luftiger Kleidung. Bei starkem Juckreiz können juckreizstillende Medikamente sinnvoll sein.
Unsere Haut ist von unzähligen Sekretdrüsen durchsetzt, welche die Haut geschmeidig halten. Der dabei austretende Talg kann sich aber auch in den Drüsen verhärten und den Drüsenausgang verschließen. Dann kommt es zu schmerzhaften Schwellungen, Mitessern und Pickeln. Die Hautunreinheiten können derart übersteigert sein, dass nur ein medikamentöser Eingriff die Haut wieder ins Gleichgewicht bringt. Dann sprechen Mediziner von Akne.
Ein dyshidrotisches Ekzem (nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung) bildet sich hauptsächlich an den Handflächen. Es entstehen mit Ödemflüssigkeit gefüllte Blasen, die sich entzünden können und mit Juckreiz verbunden sind. Die Erkrankung kann mehrere Wochen andauern und chronisch verlaufen. Kalte, feuchte Kompressen sowie entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende Salben lindern die Beschwerden.
Als Knoten werden Papeln bezeichnet, deren Durchmesser größer als 5mm beträgt. Auch hier ist eine Substanzvermehrung in der Dermis sowie Epidermis möglich. Der Hauptunterschied im Erscheinungsbild ist die Beschaffenheit sowie Verschieblichkeit und Abgrenzung zum umliegenden Gewebe. Lässt sich der Knoten nicht verschieben ist dies oftmals ein Hinweis auf Malignität.
Es handelt sich dabei um eine erblich bedingte Verhornungsstörung,  die sich in Form von weißen und roten Pickelchen an Oberarmen und -schenkeln, Po und manchmal im Gesicht zeigt: Reibeisenhaut – der Name sagt es – fühlt sich rau an. Verantwortlich dafür ist eine Überproduktion an Keratin.  Es sammelt sich in den Follikel­öffnungen, verstopft sie und bildet Hornkegel. „Keratosis pilaris“, wie die Krankheit im Fachjargon heißt,  wird durch trockene Haut begünstigt und kann ein begleitendes Symptom von Neurodermitis sein. „Leider gibt es derzeit keine Therapie, die die Reibeisenhaut dauerhaft glätten kann. Wichtig ist eine regelmäßige und sorgsame Pflege“, sagt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann. „Durch die tägliche Anwendung Hornhaut auflösender Cremes lassen sich gute Erfolge erzielen.“ Gut verträglich sind ureahaltige Cremes in 10-prozentiger Konzen­tration, auch eine Behandlung mit salicylsäure- oder benzoylperoxidhaltiger Salbe ist möglich. Diese dürfen nur stellenweise, nie großflächig angewendet werden.
Hohe Luftfeuchtigkeit kann in der Tat bewirken, dass vermehrt fettige Schuppen auftreten. Unter diesen Bedingungen leidet die Haut. Zudem können sich Pilze – wie auch der kleine Hefepilz, der auf der Kopfhaut lebt – wunderbar ausbreiten. Ein Aufenthalt am Meer lässt Kopfschuppen dagegen bei einigen Menschen verschwinden. Das liegt wohl an der Kombination aus Sonne und salzhaltiger Luft, die sich günstig auswirkt. Trockene Kopfschuppen bereiten eher im Winter Probleme, da sich Menschen da überwiegend in trockenen, beheizten Räumen aufhalten.
Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.
Die Haut ist flächenmäßig das größte Organ des Menschen. Dementsprechend können an vielen Körperstellen Hautkrankheiten entstehen. Unter der Bezeichnung Dermatose – der medizinische Fachbegriff für Hautkrankheiten – werden ganz allgemein die Erkrankungen aller Bestandteile der Haut inklusive der Hautanhangsgebilde wie die Nägel zusammengefasst. Die Arten an Hauterkrankungen sind dabei so vielfältig wie die überlebensnotwendigen Aufgaben, welche die Haut für den Menschen Tag für Tag verrichtet.

Grundsätzlich beschleunigt die Haut ihr Wachstum, um Krankheitserreger loszuwerden und sich vor schädlichen Einflüssen wie Trockenheit zu schützen. Es handelt sich also um einen Abwehrmechanismus: Indem die Haut mehr neue Zellen nachproduziert und ihre oberste Schicht schneller abwirft, versucht sie, die Gefahr schnellstmöglich vom Körper zu entfernen.

Geschwollene Hautbereiche, Rötungen, nässende Bläschen und juckende Flecken sind die Folgen einer Kontakt-Allergie. Hierbei kommt die Haut zum Beispiel mit Metallen, Duft- und Konservierungsstoffen in Berührung, die sie nicht verträgt. Diese können in Pflege- und Reinigungsprodukten enthalten sein. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Tierhaaren führen bei vielen Menschen zu allergischen Reaktionen. Die Hauterscheinungen werden mit speziellen Salben oder Medikamenten behandelt.
Eins vorweg: Jeder Mensch produziert Schuppen. Die oberste Hautschicht (mediz. Epidermis) besteht aus Hautzellen, die in mehreren Schichten angeordnet sind. Die Zellen durchwandern binnen vier Wochen die verschiedenen Hautschichten (von innen nach außen), sterben letztlich ab und werden an der Hautoberfläche abgestoßen. Verläuft dieser Prozess normal, sind die kleinen, abgestoßenen Hautschüppchen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
×