Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung mit Zerstörung der Leberarchitektur), Cholestase ( Stau von Gallenflüssigkeit innerhalb der Gallengänge), Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Niereninsuffizienz (Unterfunktion einer oder beider Nieren), Neuropathien (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) , all dies sind Beispiele für Erkrankungen, die mit starkem Juckreiz einhergehen können. Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Zink, Vitamin A oder Biotin kann ebenso zu Hautausschlägen führen.
Unter Acne Vulgaris versteht man eine entzündliche Erkrankung der Hautanhangsgebilde (Talgdrüsen und Haarfollikel). Bei Akne kommt es zu einer Überaktivität der Talgdrüsen, einer starken Verhornung der Poren und der Vermehrung von Aknebakterien. Diese Kombination führt zu stark unreiner Haut mit zahlreichen Mitessern (Komedonen), Pickeln und schmerzhaften, entzündeten Knoten, die unter Narbenbildung abheilen.
In der Regel kann es bei Hautkrankheiten zu verschiedenen Beschwerden und Komplikationen kommen. Eine allgemeine Vorhersage ist aus diesem Grund nicht möglich und in der Regel auch nicht sinnvoll. Allerdings wirken sich die Hautkrankheiten in jedem Fall negativ auf die Lebensqualität des Patienten aus. In den meisten Fällen kommt es dabei zu Schmerzen, Juckreizen oder zu Rötungen.
RiesenbärenklauRiesenbärenklau, auch Bärenkralle oder Herkuleskraut genannt, ist eine giftige Pflanze, die toxisch wirkt. Bei Berührung in Verbindung mit UVA-Strahlung kann das Gift zu schmerzhaften Blasen und Verletzungen führen, die wie Verbrennungen erscheinen. Mediziner sprechen von Photodermatitis. Sehen Sie hier in Bildern, welche Verletzungen durch den Kontakt mit der giftigen Pflanze noch möglich sind!Riesenbärenklau: Verletzungen der Haut durch die Giftstoffe
Akne (Acne vulgaris) stellt die häufigste Hauterkrankung dar. Der normale Verlauf während der Pubertät ist durch Pickel, Mittesser, fettige Haut, Pusteln und Papeln gekennzeichnet, wobei mehr Jungen als Mädchen erkranken. Durch eine Entzündung der Talgdrüsen (hauptsächlich hormoneller Genese) kommt es zu einer Überproduktion von Talg, die den Bakterien ein Eindringen in die verstopften Drüsen ermöglicht. Die Akne zeigt sich hauptsächlich im Bereich des Gesichts, Nackens und Dekolletés, kann aber am gesamten Körper auftreten. Der Verlauf ist harmlos, die typischen Anzeichen heilen selbständig, nur ausgeprägte Formen mit großen, eitrigen oder blutigen Wundbereichen können Narben hinterlassen. Neben der Acne vulgaris kommt es durch unterschiedliche Einflüsse (z.B. Kosmetika, Salben, Chemikalien) auch zu weiteren Akne-Formen, die dementsprechend bezeichnet werden (z.B. Acne medicamentosa).
Nagelpilz lässt sich effektiv mit Antimykotika behandeln. Sie beinhalten Wirkstoffe, die den Pilz abtöten bzw. sein Wachstum hemmen. Falls nur die oberen Nagelschichten und weniger als die Hälfte des Nagels von der Infektion betroffen sind lässt sich der Pilz noch äußerlich mit Tinkturen und medizinischem Nagellack bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon weiter fortgeschritten helfen nur noch Tabletten oder Kapseln für die innerliche Behandlung.
Eine Bläschenbildung am ganzen Körper wird durch Windpocken ausgelöst. Daran erkranken vornehmlich Kinder. Starker Juckreiz und Fieber begleiten den Krankheitsverlauf. Die hochansteckenden Windpocken können auch Erwachsene betreffen, bei denen der Krankheitsverlauf in der Regel intensiver ausgeprägt ist. Hautveränderungen durch Rosacea (Kupferrose) stellen sich zunächst als deutliche Rötung meist im Gesicht dar. In der weiteren Krankheitsentwicklung treten Knötchen und eitrige Pickel auf.
Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.
Studie: Corona-Kranke mindestens sechs Monate vor erneuter Ansteckung geschützt ... mehr Bislang keine Hinweise auf vermehrte Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen ... mehr Merkel für vorgezogenen Corona-Krisengipfel bereits kommende Woche ... mehr Fachärzte: Höhepunkt bei Corona-Intensivpatienten dürfte überschritten sein ... mehr Deutschland überschreitet Schwelle von zwei Millionen Corona-Infektionen ... mehr Mega-Impfkampagne in Indien gestartet ... mehr RKI meldet Rekordwert von mehr als 94.000 Impfungen pro Tag ... mehr WHO-Notfallkomitee gegen Corona-Impfnachweis für Reisen ... mehr "Politbarometer": Zustimmung zu Corona-Maßnahmen und Impfbereitschaft wachsen ... mehr Weil fordert von EU mehr Tempo bei Zulassung von AstraZeneca-Impfstoff ... mehr

Die berühmten kalten Gelpads für die Augen wirken tatsächlich Wunder, denn sie regen die Durchblutung in der dünnen Haut an. Wenn Sie mögen, können Sie auch aufgegossene Teebeutel oder Gurkenscheiben kühlen und morgens auf die Augenlider legen. Trinken Sie zudem immer ausreichend und schlafen Sie möglichst bei offenem Fenster. Wenn Sie trotzdem die Augenschatten nicht loswerden, überschminken Sie diese einfach mit Concealer und Ihr Blick sagt der Welt: Ich bin wach!
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht als Spätfolge einer Windpockeninfektion (ca. 20 % aller an Windpocken erkrankten Erwachsenen) durch das Varizella-Zoster-Virus. Dabei werden Dermatome (von Hautnerven versorgte Hautareale) befallen, es zeigen sich örtlich begrenzte, sehr schmerzhafte, mit viraler Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf gerötetem Grund. Ca. eine Woche nach Ausbruch färbt sich die Flüssigkeit der Bläschen trüb-gelb, die Rötung klingt ab, die befallene Haut weist vermehrt Pusteln und trockene Stellen auf. Der Heilungsprozess dauert ca. drei Wochen, danach haben sich die Bläschen in helle Narben umgewandelt.
Die gute Nachricht vorweg: Eine echte Chlorallergie ist selten und geht weit über reine Hautreaktionen hinaus. Sie zeigt sich beispielsweise in Atemnot, Übelkeit oder tränenden Augen. Menschen mit sensibler Haut, Allergiker und Neurodermitiker reagieren allerdings häufig gereizt auf die Kombination aus Chlor, Wasser und Austrocknung durch langes Schwimmen. Deshalb solltest du nach dem Training sofort kurz lauwarm duschen. Falls du morgens schon ein Duschgel benutzt hast, lass es weg, nimm ansonsten eins mit pH-Wert von 5,5 oder ein rückfettendes Duschöl. Den Feuchtigkeitsverlust der Haut gleichst du mit fetthaltigen Cremes aus. Sehr trockene Haut kannst du auch schon vor dem Schwimmen mit einer speziellen Hautschutzcreme (ohne Paraffine!) schützen.
Hautpilz ist meist harmlos, kann aber hartnäckig und chronisch werden. Auch wenn die Hautkrankheit nicht als problematisch eingestuft wird, lässt man sie am besten vom Arzt diagnostizieren, der dann gleich das passende Antipilzmittel verschreibt. Solche Antimykotika gibt es häufig auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Unterstützend kann man es mit bestimmten Hausmitteln probieren.

Achten Sie gut auf Ihre Haut. Setzen Sie sie weder großer Hitze noch Kälte aus. Auch wenig Feuchtigkeit in der Creme oder kratzige Stoffe mag das Gesicht bei einer Couperose nicht. Ein guter Trick ist, immer ein Thermalwasserspray in der Handtasche zu haben, um das Gesicht damit abzukühlen. Langfristig können Sie die Couperose auch mit einem Laser behandeln lassen. Fragen Sie dazu Ihren Hautarzt.
Hautprobleme sind deshalb häufig körperlich als auch seelisch belastend, weil wir Erkrankungen der Haut in der Öffentlichkeit kaum verbergen können. Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Vitiligo oder Ekzeme sind charakteristische Beispiele für diese bleibenden Hautprobleme. Furunkel bilden sich in aller Regel schnell zurück. Trockene Haut, Warzen und Leberflecken sind in aller Regel ausschließlich ein kosmetisches Problem.

Bei einer Neurodermitis entsteht ein intensiver Juckreiz, der sich durch Kratzen nicht beseitigen lässt. Die Haut wird aufgrund fehlender Hautfette zunehmend trocken und rau. Es kommt zur Schuppenbildung. Linderung der nicht heilbaren Neurodermitis versprechen entzündungshemmende Mittel. Salben und Cremes mit einem hohen Fettgehalt wirken Juckreiz stillend.


Leidest du unter Hautproblemen, hast aber keine Ahnung, woran das liegen könnte? Ob nun Trockenheit, Akne oder Rötungen – oft ist die eigene Pflegeroutine schuld, wenn unser größtes Organ rebelliert. Doch was kann man falsch machen, wenn es um die Hautpflege geht? Wir haben gemeinsam mit unserer Expertin die Antworten auf neun drängende Fragen bei Hautproblemen zusammengestellt und geben dir anschließend noch die besten schnellen Tipps zur richtigen Hautpflege bei Hautproblemen.
Die Ursachen für Hautkrankheiten sind vielfältig. Zudem können die einzelnen Auslöser auch zusammenwirken, um eine Hautkrankheit auszulösen. So haben viele Menschen eine erbliche Veranlagung für die Entstehung von Schuppenflechte oder dem atopischen Ekzem (Neurodermitis), verstärkt werden kann dies aber etwa durch Stress oder eine andere Infektion, zudem kann sich der Verlauf der Krankheit wiederum durch eine bakterielle oder virale Infektion verschlimmern. Bei vielen Hautkrankheiten weiß man immer noch nicht über den genauen Entstehungsmechanismus Bescheid, wobei in vielen Fällen Regulationsstörungen des Immunsystems sowie der Apoptose als Ursache gelten .

Studie: Corona-Kranke mindestens sechs Monate vor erneuter Ansteckung geschützt ... mehr Bislang keine Hinweise auf vermehrte Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen ... mehr Merkel für vorgezogenen Corona-Krisengipfel bereits kommende Woche ... mehr Fachärzte: Höhepunkt bei Corona-Intensivpatienten dürfte überschritten sein ... mehr Deutschland überschreitet Schwelle von zwei Millionen Corona-Infektionen ... mehr Mega-Impfkampagne in Indien gestartet ... mehr RKI meldet Rekordwert von mehr als 94.000 Impfungen pro Tag ... mehr WHO-Notfallkomitee gegen Corona-Impfnachweis für Reisen ... mehr "Politbarometer": Zustimmung zu Corona-Maßnahmen und Impfbereitschaft wachsen ... mehr Weil fordert von EU mehr Tempo bei Zulassung von AstraZeneca-Impfstoff ... mehr
Eine Bläschenbildung am ganzen Körper wird durch Windpocken ausgelöst. Daran erkranken vornehmlich Kinder. Starker Juckreiz und Fieber begleiten den Krankheitsverlauf. Die hochansteckenden Windpocken können auch Erwachsene betreffen, bei denen der Krankheitsverlauf in der Regel intensiver ausgeprägt ist. Hautveränderungen durch Rosacea (Kupferrose) stellen sich zunächst als deutliche Rötung meist im Gesicht dar. In der weiteren Krankheitsentwicklung treten Knötchen und eitrige Pickel auf.

RiesenbärenklauRiesenbärenklau, auch Bärenkralle oder Herkuleskraut genannt, ist eine giftige Pflanze, die toxisch wirkt. Bei Berührung in Verbindung mit UVA-Strahlung kann das Gift zu schmerzhaften Blasen und Verletzungen führen, die wie Verbrennungen erscheinen. Mediziner sprechen von Photodermatitis. Sehen Sie hier in Bildern, welche Verletzungen durch den Kontakt mit der giftigen Pflanze noch möglich sind!Riesenbärenklau: Verletzungen der Haut durch die Giftstoffe
Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.
Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht als Spätfolge einer Windpockeninfektion (ca. 20 % aller an Windpocken erkrankten Erwachsenen) durch das Varizella-Zoster-Virus. Dabei werden Dermatome (von Hautnerven versorgte Hautareale) befallen, es zeigen sich örtlich begrenzte, sehr schmerzhafte, mit viraler Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf gerötetem Grund. Ca. eine Woche nach Ausbruch färbt sich die Flüssigkeit der Bläschen trüb-gelb, die Rötung klingt ab, die befallene Haut weist vermehrt Pusteln und trockene Stellen auf. Der Heilungsprozess dauert ca. drei Wochen, danach haben sich die Bläschen in helle Narben umgewandelt.
Papillome (auch Zotten- oder Warzengeschwulste) sind gutartige Hauttumoren, die an den Schleimhäuten oder auch auf der Haut (wie hier im Bild) auftreten können. Die blumenkohlartigen Hautanhängsel können bis zu einem Zentimeter groß werden. Wenn mehrere Papillome gleichzeitig auftreten, nennen Mediziner das Papillomatose. Als Ursache werden Virusinfektionen durch HPV-Viren angenommen.

Solch eine Blutung kann diverse Ursachen haben, auch völlig harmlose, wenn zum Beispiel an trockener Haut stark gekratzt worden ist. Gerade bei starker Neurodermitis bei Kindern ist dies manchmal der Fall. Bluten aber Muttermale oder auch andere Hautstellen ohne ersichtlichen Grund, ist dies immer ein Warnzeichen für eine vielleicht bösartige Erkrankung der Haut.
Manche Hautprobleme sind charakteristisch für bestimmte Lebensphasen. In der Pubertät bilden sich bei vielen Jugendlichen durch eine Umstellung des Hormonhaushalts Akne-Pickel, Mitesser oder rote Pusteln. Und auch in den Wechseljahren verändert sich die Haut. Grund ist auch hier der veränderte Hormonspiegel. Mit zunehmendem Alter wird die Haut feiner, trocknet schneller aus und ist empfindlicher. Manchmal fängt sie auch an zu jucken.
Rötung und Schuppung der Haut sind auf einige Entzündungsherde beschränkt. Diese können sich in der Größe unterscheiden. Im Gegensatz zur Neurodermitis ist der gerötete Herd von der restlichen Haut optisch deutlich abgegrenzt. Bei den meisten Betroffenen werden zusätzlich silbrige Hautschuppen sichtbar. Die von Schuppenflechte befallenen Stellen können jucken und brennen.
Das Bild zeigt eine Wunde infolge einer myxoiden Zyste. Dabei handelt es sich um eine gutartige, hautfarbene Gewebeansammlung unter der Haut an Finger oder Zehen in der Nähe eines Nagels. Die Hautveränderungen treten vermehrt bei Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. In der Regel verursachen myxoide Zysten keine Schmerzen. Sie müssen nicht behandelt, können aber entfernt werden.
Als Knoten werden Papeln bezeichnet, deren Durchmesser größer als 5mm beträgt. Auch hier ist eine Substanzvermehrung in der Dermis sowie Epidermis möglich. Der Hauptunterschied im Erscheinungsbild ist die Beschaffenheit sowie Verschieblichkeit und Abgrenzung zum umliegenden Gewebe. Lässt sich der Knoten nicht verschieben ist dies oftmals ein Hinweis auf Malignität.
Die periorale Dermatitis, die sich durch einen bläschenartigen Ausschlag im Gesicht bemerkbar macht, führen Experten vor allem auf eine zu intensive Pflege der Haut zurück. Betroffene machen zusätzlich oft den Fehler, die jeweilige Hautpartie noch stärker mit Cremes und Salben zu behandeln, vor allem wenn sich die erste Bläschenbildung und Schuppung zeigt.
Bei Stielwarzen handelt es sich um ungefährliche, weiche Hautanhängsel, die häufig in der Leistengegend, unter den Achseln oder am Hals auftreten. Die Ursache für die stielartigen Hautwucherungen sind bislang unklar. Stielwarzen werden im Gegensatz zu "echten" Warzen nicht von Viren hervorgerufen und sind nicht ansteckend. Vor allem an den Augenlidern werden sie oft als störend empfunden. Das Bild zeigt die relativ unkomplizierte Entfernung von Fibromen am Augenlid eines älteren Mannes.
Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.
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