Gut: ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer, dann ein Peeling entweder mit Schleifpartikeln, Frucht- oder Milchsäure. „Für eine besonders intensive Therapie reibt man anschließend die betroffenen Stellen mit einer harnstoffhaltigen Salbe ein und bedeckt sie über Nacht mit Frischhaltefolie. Dadurch ziehen Wirkstoffe und Feuchtigkeit optimal in die Haut ein und weichen die Hornpfröpfe effektiv auf.“

Hautprobleme (vor allem chronische Hautprobleme), werden als eine Reaktion betrachtet, bei der die Haut versucht, Giftstoffe (Toxine) aus dem Körper zu schaffen, weil der dafür bestimmte Weg (Darm und Niere) dazu nicht in der Lage sind. In diesem Sinne ist die Haut ein "Entgiftungsventil", das durch naturheilkundliche Maßnahmen unterstützt werden sollte.
Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung mit Zerstörung der Leberarchitektur), Cholestase ( Stau von Gallenflüssigkeit innerhalb der Gallengänge), Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Niereninsuffizienz (Unterfunktion einer oder beider Nieren), Neuropathien (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) , all dies sind Beispiele für Erkrankungen, die mit starkem Juckreiz einhergehen können. Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Zink, Vitamin A oder Biotin kann ebenso zu Hautausschlägen führen.
In ihrer Gesamtheit kommen Hauterkrankungen so häufig vor, dass sie zu den Volkskrankheiten gerechnet werden können. Von einer Schuppenflechte sind circa 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. An Neurodermitis hingegen leiden 3,5 Prozent; genauso viele, wie an der Nesselsucht. Ekzeme – die verschiedenen Formen haben können – kommen mit über acht Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung als Hautkrankheit am häufigsten vor.
Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.
Akne vulgaris gehört zu einer der häufigsten Hautkrankheiten des Gesichts. Sie kann allerdings auch an anderen Körperstellen wie Hals, Dekolletee oder Rücken auftreten. Typisch für Akne sind, je nach Form der Hautkrankheit, Mitesser, harte, rote oder rot-weiße entzündete Pusteln oder tief gehende, ein paar Zentimeter große Knoten, die entzündlich (eitrig) und schmerzhaft sein und nach deren Abklingen Narben zurückbleiben können.
Wenn man dann aber nach zwei, drei Wochen merkt, dass es trotzdem nicht besser wird, fehlen zur richtigen Diagnose oft die "richtigen" Symptome - eben die Symptome wie es war bevor man mit der Salbenorgie angefangen hat. Bei sowas bekommen übrigens auch Hautärzte Probleme: denn die bekommen vom betroffenen Hautbereich keine vernünftige Gewebeprobe mehr.
Ein Feuermal (Naevus flammeus) besteht bereits bei der Geburt und tritt meist am Kopf, am Oberkörper sowie an Extremitäten auf. Es handelt sich hier um eine harmlose Hautveränderung. Die Farbintensität steigt mit zunehmendem Alter. Je nach Lokalisation und Ausprägung leiden die Betroffenen aus kosmetischen Gründen teilweise sehr. Die Ursache ist bislang unklar.

Dies gilt insbesondere dann, wenn das Jucken dazu führt, dass die Haut aufgekratzt wird. Trockene Haut kann auch mit bloßem Auge zu erkennen sein: Die betroffenen Areale können gerötet und schuppig wirken. Hautkrankheiten können sich zudem in Form von Flechten, Pusteln, Pickeln oder erhabenen Malen darstellen. Selten kommt es zu Blutungen aus der Haut.


Die Hautkrankheiten Neurodermitis, Nesselsucht oder Schuppenflechte sind vielen Personen zumindest dem Namen nach bekannt. Aber wissen Sie, mit welchen Symptomen diese genau verbunden sind oder welche Ursachen diese haben? Haben Sie den Begriff Rosacea schon einmal gehört? Hier finden Sie Antworten auf Fragen wie diese. Erfahren Sie zudem den Unterschied zwischen Akne und einem Ekzem.
Bei einer Neurodermitis entsteht ein intensiver Juckreiz, der sich durch Kratzen nicht beseitigen lässt. Die Haut wird aufgrund fehlender Hautfette zunehmend trocken und rau. Es kommt zur Schuppenbildung. Linderung der nicht heilbaren Neurodermitis versprechen entzündungshemmende Mittel. Salben und Cremes mit einem hohen Fettgehalt wirken Juckreiz stillend.
Papillome (auch Zotten- oder Warzengeschwulste) sind gutartige Hauttumoren, die an den Schleimhäuten oder auch auf der Haut (wie hier im Bild) auftreten können. Die blumenkohlartigen Hautanhängsel können bis zu einem Zentimeter groß werden. Wenn mehrere Papillome gleichzeitig auftreten, nennen Mediziner das Papillomatose. Als Ursache werden Virusinfektionen durch HPV-Viren angenommen.

Da die Hautreaktionen eng mit dem gesamten Organismus verbunden sind, kann eine homöopathische Konstitutionsbehandlung ebenfalls gute Dienste leisten. Auch die orthomolekulare Therapie sollte bei der Behandlung nicht vergessen werden. Dieses Therapieverfahren beschäftigt sich damit, dem Körper fehlende Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme in richtiger Konzentration und Dosis, zu verabreichen. Hautprobleme können durch einen Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen entstehen, die durch die Substitution im Rahmen der orthomolekularen Therapie behandelt werden. Darüber hinaus hat auch die Phytotherapie mit ihren vielen verschiedenen Heilpflanzen das ein oder andere Kräutlein für die Heilung der Haut und des gesamten Organismus parat. Natürlich darf die Therapie von außen, mit Hilfe geeigneter Salben auf pflanzlicher Basis, nicht fehlen. Die Naturheilkunde ist bestrebt, gleichzeitig sowohl das „Außen“ als auch das „Innen“ zu behandeln. Die Auswahl der geeigneten Behandlungsansätze sollte dabei erfahrenen Therapeuten überlassen werden und stets die individuellen Belange der Patienten berücksichtigen. (sw)
Quaddeln können sich punkt-, knopf- oder plateauartig von der Haut erheben. Oft haben sie ihre Ursache in Hautverletzungen oder -irritationen, etwa durch Insektenstiche, Kratzen oder Berühren von giftigen Pflanzen. Quaddeln können jedoch auch Anzeichen von Allergien oder Nesselsucht (Urtikaria) sein. Letztere geht typischerweise auch mit Pusteln und Juckreiz einher.
Hautpilz ist meist harmlos, kann aber hartnäckig und chronisch werden. Auch wenn die Hautkrankheit nicht als problematisch eingestuft wird, lässt man sie am besten vom Arzt diagnostizieren, der dann gleich das passende Antipilzmittel verschreibt. Solche Antimykotika gibt es häufig auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Unterstützend kann man es mit bestimmten Hausmitteln probieren.
Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.
Die berühmten kalten Gelpads für die Augen wirken tatsächlich Wunder, denn sie regen die Durchblutung in der dünnen Haut an. Wenn Sie mögen, können Sie auch aufgegossene Teebeutel oder Gurkenscheiben kühlen und morgens auf die Augenlider legen. Trinken Sie zudem immer ausreichend und schlafen Sie möglichst bei offenem Fenster. Wenn Sie trotzdem die Augenschatten nicht loswerden, überschminken Sie diese einfach mit Concealer und Ihr Blick sagt der Welt: Ich bin wach!
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht als Spätfolge einer Windpockeninfektion (ca. 20 % aller an Windpocken erkrankten Erwachsenen) durch das Varizella-Zoster-Virus. Dabei werden Dermatome (von Hautnerven versorgte Hautareale) befallen, es zeigen sich örtlich begrenzte, sehr schmerzhafte, mit viraler Flüssigkeit gefüllte Bläschen auf gerötetem Grund. Ca. eine Woche nach Ausbruch färbt sich die Flüssigkeit der Bläschen trüb-gelb, die Rötung klingt ab, die befallene Haut weist vermehrt Pusteln und trockene Stellen auf. Der Heilungsprozess dauert ca. drei Wochen, danach haben sich die Bläschen in helle Narben umgewandelt.

Viele Hautkrankheiten machen auf sich aufmerksam, weil die Haut an der Stelle anders aussieht als gesunde Haut. Man spricht auch von den sogenannten "Effloreszenzen". Dabei unterscheidet man die Primäreffloreszenzen wie zum Beispiel Fleck (Macula), Knötchen (Papel), Eiterknötchen (Pustel), Quaddel (Urtica), Knoten (Nodus) oder Plaque von den Sekundäreffloreszenzen wie zum Beispiel Kruste, Risse (Fissur, Rhagade), Hautschuppen(Squama), Ulcus. Manche dieser Effloreszenzen sind ansonsten nicht auffällig, andere hingegen verursachen auch starkes Missempfinden (Juckreiz, Brennen, Schmerzen).
Zu den Hautproblemen gehört noch die entzündliche Rötung, auch Erythem genannt. Hierbei treten keine Effloreszenzen auf, sondern die Haut wird aufgrund einer vorliegenden Entzündung stärker durchblutet, meist begrenzt auf kleine Körperareale. Ein Sammelbegriff für alle entzündlichen Veränderungen der Haut ist Exanthem. Dieses kann zum Beispiel in Verbindung mit Kinderkrankheiten, wie Röteln oder Masern auftreten und sich zusammen mit Hauterscheinungen, wie Quaddeln, Bläschen oder Flecken zeigen. Von einem Ekzem ist die Rede, wenn die Haut durch eine entzündliche Komponente „aufblüht“. Damit ist fast immer auch ein äußerst unangenehmer juckender Hautausschlag verbunden ist. Gerade der Pruritus (Juckreiz) gehört zu den bekannten Hauterkrankungen. Oft tritt dieser als einziges Symptom für verschiedene Haut- ,aber auch Allgemeinerkrankungen, auf. Juckreiz kann sehr belastend sein und muss unbedingt ärztlich abgeklärt werden. So kann dieser mitunter auf Erkrankungen der Leber oder eine Stoffwechselerkrankung hinweisen.
Ein dyshidrotisches Ekzem (nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung) bildet sich hauptsächlich an den Handflächen. Es entstehen mit Ödemflüssigkeit gefüllte Blasen, die sich entzünden können und mit Juckreiz verbunden sind. Die Erkrankung kann mehrere Wochen andauern und chronisch verlaufen. Kalte, feuchte Kompressen sowie entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende Salben lindern die Beschwerden.
Ein Blaues Muttermal (auch Naevus Caeruleus oder Blauer Nävus oder dermales Melanozytom genannt) fällt durch seine blau-schwarze, manchmal auch gräuliche Färbung auf. Bei dieser gutartigen Hautveränderung handelt es sich um ein rein kosmetisches Problem. Blaue Muttermale treten fast immer einzeln auf, sind scharf begrenzt und haben eine glatte Oberfläche. Bevorzugt treten die Blaue Muttermale auf dem Hand- oder Fußrücken sowie im Gesicht auf. Ihr Durchmesser ist in der Regel kleiner als ein Zentimeter.

Beim Lupus erythematodes (Wolfsröte, Lupus) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung (der Körper bekämpft sich selbst), die im gesamten Körper vorkommen kann und deren Erscheinen wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Neben der Haut können auch Bindegewebe und Gefäße betroffen sein. Bei Befall der Haut (cutaner Lupus) zeigt sich ein typisches Schmetterlingserythem im Gesicht. Daneben kommt es zu Fieber, Gewichtsverlust, allgemeiner Schwäche, Haarausfall und auch selten zu einer Lymphknotenschwellung. Ca. 80 Prozent der Erkrankten weisen zusätzlich eine Polyarthtitis (Gelenkentzündung) im Bereich der Finger, Hand- und Kniegelenke auf. Bei Befall von Organen (z.B. Nieren) kann es zu einem tödlichen Verlauf kommen.
Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung mit Zerstörung der Leberarchitektur), Cholestase ( Stau von Gallenflüssigkeit innerhalb der Gallengänge), Diabetes mellitus, Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Niereninsuffizienz (Unterfunktion einer oder beider Nieren), Neuropathien (Erkrankungen des peripheren Nervensystems) , all dies sind Beispiele für Erkrankungen, die mit starkem Juckreiz einhergehen können. Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Zink, Vitamin A oder Biotin kann ebenso zu Hautausschlägen führen.
Ja. Eine trockene Kopfhaut kann zu trockenen, feinen Schuppen führen. Heizungsluft, Klimaanlagen oder ein stark entfettendes Shampoo kommen zum Beispiel als Auslöser dafür infrage. Fettige Kopfschuppen bilden sich dagegen eher, wenn jemand zu fettiger Kopfhaut neigt. Häufig bereitet dann zusätzlich ein Hefepilz namens Pityrosporum ovale Probleme. Dieser Pilz gehört zur normalen Hautflora dazu, kann sich aber unter günstigen Bedingungen schnell vermehren. Er bewirkt, dass sich die Kopfhaut noch mehr schuppt.
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