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Beim mongolischen Fleck, auch "Mongolenfleck" oder medizinisch "dermale Melanozytose" genannt, handelt es sich um eine unregelmäßige Ansammlung mehrerer bläulicher Muttermale bei Babys und Kindern. Die Flecken sind oft großflächig und treten gewöhnlich an Rücken, Gesäß oder an den Schultern auf. Meist entwachsen die ungefährlichen blauen Pigmentierungen, wenn das Kind größer wird.

Bei Stielwarzen handelt es sich um ungefährliche, weiche Hautanhängsel, die häufig in der Leistengegend, unter den Achseln oder am Hals auftreten. Die Ursache für die stielartigen Hautwucherungen sind bislang unklar. Stielwarzen werden im Gegensatz zu "echten" Warzen nicht von Viren hervorgerufen und sind nicht ansteckend. Vor allem an den Augenlidern werden sie oft als störend empfunden. Das Bild zeigt die relativ unkomplizierte Entfernung von Fibromen am Augenlid eines älteren Mannes.


Hautausschläge in Form von roten Flecken sind ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen. Häufig sind sie eine Reaktion des Körpers auf Infektionen mit Viren oder Bakterien. Oft treten rote Flecken auf der Haut auch als Abwehrreaktion bei Allergien auf. Seltenere Ursachen für Hautrötungen (Erythem) in Form von roten Flecken sind Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber.
Durch Speichel (Tröpfcheninfektion) und Sexualkontakt übertragen, kommt es bei Ausbruch zu den typischen Symptomen mit juckenden und brennenden Bläschen auf geröteter Haut. Die Bläschen sind flüssigkeitsgefüllt, der Inhalt kann weitere Infektionen hervorrufen. Im Verlauf kommt es zu einer Eintrübung der Bläschen, die langsam verkrusten und dann abheilen. (Siehe auch: Gürtelrose)
Wenn man dann aber nach zwei, drei Wochen merkt, dass es trotzdem nicht besser wird, fehlen zur richtigen Diagnose oft die "richtigen" Symptome - eben die Symptome wie es war bevor man mit der Salbenorgie angefangen hat. Bei sowas bekommen übrigens auch Hautärzte Probleme: denn die bekommen vom betroffenen Hautbereich keine vernünftige Gewebeprobe mehr.
Die Hauterkrankung Akne inversa führt wie die insbesondere bei Jugendlichen verbreitete "Pickelerkrankung" Akne zu schmerzhaften und entzündlichen Hautveränderungen mit Abszessen und Fisteln. Die "Inversa"-Variante tritt jedoch nicht im Gesicht, sondern vornehmlich im Achsel-, Leisten-, Genital- und Steißbeinbereich auf. Alles über Ursachen, Verlauf und Therapie erfahren Sie hier. mehr
Es können Pollen und Milben sein oder eine bloße Berührung mit einem Stoff wie Nickel, etwa in Modeschmuck – und schon reagiert die Haut über. Eine (Kontakt-)Allergie findet im Körper statt, wenn das Immunsystem gegen einen Fremdstoff überreagiert. Oftmals kommt es dabei zu einer lokalen Rötungs- und Schwellungsreaktion am Eintrittsort des Allergens.

Ein dyshidrotisches Ekzem (nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung) bildet sich hauptsächlich an den Handflächen. Es entstehen mit Ödemflüssigkeit gefüllte Blasen, die sich entzünden können und mit Juckreiz verbunden sind. Die Erkrankung kann mehrere Wochen andauern und chronisch verlaufen. Kalte, feuchte Kompressen sowie entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende Salben lindern die Beschwerden.
Die gute Nachricht vorweg: Eine echte Chlorallergie ist selten und geht weit über reine Hautreaktionen hinaus. Sie zeigt sich beispielsweise in Atemnot, Übelkeit oder tränenden Augen. Menschen mit sensibler Haut, Allergiker und Neurodermitiker reagieren allerdings häufig gereizt auf die Kombination aus Chlor, Wasser und Austrocknung durch langes Schwimmen. Deshalb solltest du nach dem Training sofort kurz lauwarm duschen. Falls du morgens schon ein Duschgel benutzt hast, lass es weg, nimm ansonsten eins mit pH-Wert von 5,5 oder ein rückfettendes Duschöl. Den Feuchtigkeitsverlust der Haut gleichst du mit fetthaltigen Cremes aus. Sehr trockene Haut kannst du auch schon vor dem Schwimmen mit einer speziellen Hautschutzcreme (ohne Paraffine!) schützen.
Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.
Bei Hautveränderungen jeglicher Art ist es grundsätzlich ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Ist die Haut gerötet, schuppt sie übermäßig stark oder leidet der Patient unter quälendem Juckreiz, sollte die Ursache schnellstmöglich von einem Hautarzt abgeklärt werden. Neben dem Dermatologen kann auch der Hausarzt erster Ansprechpartner sein. Dieser überweist den Patienten gegebenenfalls an einen Spezialisten. Häufig auftretende Hautkrankheiten wie Akne bedürfen nicht unbedingt einer ärztlichen Behandlung.

Die Maßnahmen einer Nachsorge hängen bei Hautkrankheiten in der Regel sehr stark von der genauen Krankheit ab, sodass dabei in der Regel keine allgemeine Voraussage erfolgen kann. Alle Hautkrankheiten müssen jedoch in erster Linie von einem Arzt untersucht und behandelt werden, damit es nicht zu weiteren Komplikationen oder Beschwerden kommt. Je früher diese Krankheit von einem Arzt erkannt und behandelt wird, desto besser ist auch der weitere Verlauf, weswegen der Betroffene schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen einen Arzt aufsuchen sollte.
Hautpilz ist meist harmlos, kann aber hartnäckig und chronisch werden. Auch wenn die Hautkrankheit nicht als problematisch eingestuft wird, lässt man sie am besten vom Arzt diagnostizieren, der dann gleich das passende Antipilzmittel verschreibt. Solche Antimykotika gibt es häufig auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Unterstützend kann man es mit bestimmten Hausmitteln probieren.

Neurodermitis sollte unbedingt durch einen auf Hautkrankheiten spezialisierten Facharzt der Dermatologie (Hautarzt) untersucht werden. In erster Linie besteht die Therapie in der konsequenten und korrekten Pflege der Haut. Pflegeprodukte mit Glycerin und Harnstoff unterstützen die natürliche Hautbarriere. Essenziell ist auch das Vermeiden von Trigger (Auslöser) Faktoren. Des Weiteren kommen zur Behandlung verschreibungspflichtiges Kortison und Immunsuppressiva zum Einsatz.
Die Hautkrankheiten Neurodermitis, Nesselsucht oder Schuppenflechte sind vielen Personen zumindest dem Namen nach bekannt. Aber wissen Sie, mit welchen Symptomen diese genau verbunden sind oder welche Ursachen diese haben? Haben Sie den Begriff Rosacea schon einmal gehört? Hier finden Sie Antworten auf Fragen wie diese. Erfahren Sie zudem den Unterschied zwischen Akne und einem Ekzem.

Als Wanderröte bezeichnet man eine kreisförmige Rötung der Haut, die als Symptom von Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss auftreten kann. Die Rötung breitet sich dabei im Laufe der Erkrankung zunehmend aus. Die Stelle des Zeckenbisses ist dabei häufig als blasse Aussparung sichtbar. Eine Wanderröte muss nicht bei jeder Infektion mit Lyme-Borreliose auftreten. Etwa 10 bis 20 Prozent der Erkrankungen verlaufen ohne dieses Symptom. Auch eine atypische, also blassere und streifenförmige Wanderröte ist möglich.
Den Intimbereich ohne Seife/Duschgel waschen: Aufgepasst! Deine Geschlechtsteile sind quasi selbstreinigend, Frauen sollten es daher meiden, ihre Scheide mit Seife oder Duschgel zu reinigen, was ihren pH-Wert aus dem Gleichgewicht bringt. Der Abwehrmechanismus des Intimbereichs wird geschwächt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Um Pilzinfektionen zu meiden, solltest du deine Scheide mit klarem, lauwarmen Wasser waschen - am besten mit den Händen, da Waschlappen und Schwämme zum Nährboden für Keime werden können.
Bei Papeln (Papula, Knötchen) handelt es sich um eine umschriebene Substanzvermehrung in der Dermis oder auch Epidermis. Bei der Vermehrung in der Epidermis nehmen die sogenannten Keratinozyten zu. In der Dermis kann es sich um ein entzündliches Infiltrat, Einlagerung von Substanzen oder um eine reaktive bzw. neoplastische Gewebsvermehrung handeln. Papeln haben ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Dies kann sowohl eine glatte als auch raue Oberfläche aufweisen, hautfarben sein oder rot bis braunschwarz gefärbt.
Anti-Schuppen-Öl: Brennessel ist auch Bestandteil eines Anti-Schuppen-Öls. Dazu werden 100 Gramm frische Brennnesseln augepresst und der Saft mit 200 Milliliter Wasser zehn Minuten gekocht. Mit 50 Gramm Seifenkrautwurzeln (erhältlich in der Apotheke) wird die Mischung weitere zehn Minuten eingekocht und anschließend abgeseiht. Der Sud wird mit Milliliter Rizinusöl vermischt. Das Öl wird abends in die in Ihre Kopfhaut einmassiert.
Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.

Die Betroffenen leiden auch an einer verringerten Ästhetik und damit nicht selten an Minderwertigkeitskomplexen und einem verringerten Selbstwertgefühl. Durch die Hautkrankheiten kommt es daher nicht selten zu Depressionen. Die Haut wirkt trocken und kann von Papeln bedeckt sein. In der Regel führen Hautkrankheiten nicht zum Tode und verringern auch nicht die Lebenserwartung des Patienten. Sie können oft einfach behandelt werden, sodass es nicht zu besonderen Komplikationen kommt.
Zu den häufigsten Hautkrankheiten zählt die Akne. Gerade bei Jugendlichen in der Pubertät äußern sich Hautprobleme, wie Pickel, Mitesser, fettige Haut bis hin zu Papeln und Pusteln. Hier ist vor allem das Auf und Ab der Hormone für das Entstehen der Akne verantwortlich. Aber auch Bakterien, chemische Noxen, wie zum Beispiel Öle und Teerprodukte oder Medikamente (zum Beispiel Glucocorticoide) können zum Entstehen einer Akne führen. Diese Hauterkrankung trifft vermehrt das männliche Geschlecht und kann auch außerhalb der Jugendzeit, im Erwachsenenalter, einsetzen.
Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.
Hautprobleme oder auch Hauterkrankungen sind aus naturheilkundlicher Sicht Zeichen für Störungen, die den ganzen Organismus betreffen. So als müsse sich der Körper eine Art Ventil suchen, um eine Entlastung herbeizuführen. Demnach wird die Haut in der Naturheilkunde zu Ausscheidungszwecken herangezogen, wie dies zum Beispiel durch Schröpfen oder Baunscheidtieren geschieht. Hierdurch soll Schädliches nach außen gebracht werden.

Galt blasse Haut bis Mitte des letzten Jahrhunderts als Schönheitsideal, so liegt heute, trotz aller Warnungen vor Krebs und einer schnelleren Hautalterung, eine stark gebräunte Haut absolut im Trend. „Sonnenbaden“ zählt zu den beliebtesten Aktivitäten im Sommerurlaub. Eine UV-Begrenzung und ein entsprechendes „Maß“ wird dabei oftmals vergessen. Mehr dazu in meinem Beitrag: Sonnencreme und Sonnenmilch – Worauf Sie achten sollten!
Es handelt sich dabei um eine erblich bedingte Verhornungsstörung,  die sich in Form von weißen und roten Pickelchen an Oberarmen und -schenkeln, Po und manchmal im Gesicht zeigt: Reibeisenhaut – der Name sagt es – fühlt sich rau an. Verantwortlich dafür ist eine Überproduktion an Keratin.  Es sammelt sich in den Follikel­öffnungen, verstopft sie und bildet Hornkegel. „Keratosis pilaris“, wie die Krankheit im Fachjargon heißt,  wird durch trockene Haut begünstigt und kann ein begleitendes Symptom von Neurodermitis sein. „Leider gibt es derzeit keine Therapie, die die Reibeisenhaut dauerhaft glätten kann. Wichtig ist eine regelmäßige und sorgsame Pflege“, sagt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann. „Durch die tägliche Anwendung Hornhaut auflösender Cremes lassen sich gute Erfolge erzielen.“ Gut verträglich sind ureahaltige Cremes in 10-prozentiger Konzen­tration, auch eine Behandlung mit salicylsäure- oder benzoylperoxidhaltiger Salbe ist möglich. Diese dürfen nur stellenweise, nie großflächig angewendet werden.
Die Haut stellt die Hülle des Menschen dar und ist aus ganzheitlicher Sicht die physische Grenze des Ichs, sozusagen die Grenze zur Außenwelt. Sie ist ein Schutzmantel und dient der Abwehr. Zärtlichkeiten und Wärme, aber auch Schmerz und Kälte werden durch die Haut empfunden. Jedem bekannt sind Redewendungen, wie „das geht mir unter die Haut“, „ein dickes Fell haben“ oder „ich kann nicht aus meiner Haut“, welche den Zusammenhang zwischen dem Organ und der Psyche veranschaulichen.
Sonnencreme mehrmals täglich auftragen: Sonnenbrand ist mehr als ein Hautproblem, weil er gefährliche Spätfolgen wie Hautkrebs verursachen kann. Durch Abrieb, Schweiß oder Baden im Pool oder Meer halten Sonnenschutzprodukte nur wenige Stunden, deshalb ist es wichtig, an einem sonnigen Tag mehr als einmal zur Sonnencreme zu greifen. Alle zwei Stunden sollte eine neue Schicht aufgetragen werden. 

Rötung und Schuppung der Haut sind auf einige Entzündungsherde beschränkt. Diese können sich in der Größe unterscheiden. Im Gegensatz zur Neurodermitis ist der gerötete Herd von der restlichen Haut optisch deutlich abgegrenzt. Bei den meisten Betroffenen werden zusätzlich silbrige Hautschuppen sichtbar. Die von Schuppenflechte befallenen Stellen können jucken und brennen.
Eins vorweg: Jeder Mensch produziert Schuppen. Die oberste Hautschicht (mediz. Epidermis) besteht aus Hautzellen, die in mehreren Schichten angeordnet sind. Die Zellen durchwandern binnen vier Wochen die verschiedenen Hautschichten (von innen nach außen), sterben letztlich ab und werden an der Hautoberfläche abgestoßen. Verläuft dieser Prozess normal, sind die kleinen, abgestoßenen Hautschüppchen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
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