Einige dieser Salben oder Cremes enthalten Kortison und sollten nur kurzfristig angewandt werden. Der Vorteil ist aber die gezielte Anwendung, denn der Wirkstoff wirkt nur dort, wo er aufgetragen wird. Bei schweren Hauterkrankungen reichen Salben meist nicht zur Heilung aus. Es müssen darüber hinaus Medikamente (Tabletten oder Tropfen) verschrieben werden, die aber oft Nebenwirkungen mit sich tragen. Häufig wird zur Behandlung Antibiotika verabreicht.

Eine sogenannte Umstimmung des Körpers zielt darauf ab, seine Reaktionsbereitschaft zu verändern. Gerade bei allergischen Hautreaktionen wird dies häufiger angewandt. Dazu zählen ausleitende Therapieverfahren, wie Schröpfen, Aderlass und Baunscheidtieren. Die Eigenbluttherapie gehört ebenso zu den Umstimmungsverfahren. Dabei wird eine winzig kleine Menge Blut entnommen und dem Körper unverändert oder aufbereitet wieder reinjiziert. Die Eigenblutbehandlung kann aber auch oral mit potenziertem Eigenblut durchgeführt werden. Gerade bei Kindern ist dies eine schmerzfreie, sanfte, wirkungsvolle Methode. Wichtig Therapiebestandteile sind auch Ernährungsumstellungen, Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie und physikalische Therapien.
Schuppen können unterschiedlich aussehen und beschaffen sein. Kleine Schuppen, die leicht vom Kopf auf die Kleidung rieseln, sind beispielsweise meist ein Zeichen für trockene Haut. Größere, fettige Schuppen, die gelblich glänzen und zunächst an der Kopfhaut haften bleiben, entstehen hingegen, wenn die Haut zu viel Fett bildet. Das ist etwa bei einem seborrhoischen Ekzem der Fall.
In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.

Ein weit verbreitetes Problem sind die zahlreichen Formen der Akne, die schon lange nicht mehr nur Teenager plagen. Wer an Akne leidet sollte alle komedogenen Hautpflegeprodukte, einschließlich dekorativer Kosmetika, aus dem Badezimmer verbannen. In Apotheken und im Fachhandel gibt es spezielle Produkte für Aknepatienten, die als "nicht-komedogen" gekennzeichnet sind.


Ein Ekzem an sich ist grundsätzlich nicht ansteckend. Es kann jedoch zu einem Befall mit Krankheitserregern wie Pilzen, Viren oder Bakterien kommen – dann ist ein Ekzem infektiös und Hautkontakt sollte vermieden werden. Deshalb gilt auch, dass alle Hauterkrankungen, die bakteriellen Ursprungs sind – dazu zählen zum Beispiel Wundrose oder Eiterflechte – im hohen Maße ansteckend sind. Es ist also Vorsicht im Umgang mit Betroffenen geboten, damit diese Hauterkrankungen nach einem Kontakt nicht übertragen werden.
Ein Fruchtsäurepeeling kann die Haut etwas beruhigen. Gönnen Sie sich regelmäßig eine professionelle Reinigung und benutzen Sie eine leichte Creme, zum Beispiel die Olaz Total Effects 7-in-1 Anti-Aging Parfümfreie Feuchtigkeitspflege. Vorsicht vor Teenager-Produkten gegen unreine Haut! Diese trocknen bei Erwachsenen zu stark aus. Widerstehen Sie außerdem dem Impuls, die Pickel auszudrücken, denn das verschlimmert nur die Akne. Lassen Sie sich zudem beim Arzt beraten, ob Hormonschwankungen oder ein Reizdarm die Ursache für die Probleme sein könnte. Richtig gut wird Ihnen auf jeden Fall Entspannung tun. Haben Sie schon einmal Meditation ausprobiert?
Hautprobleme sind deshalb häufig körperlich als auch seelisch belastend, weil wir Erkrankungen der Haut in der Öffentlichkeit kaum verbergen können. Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Vitiligo oder Ekzeme sind charakteristische Beispiele für diese bleibenden Hautprobleme. Furunkel bilden sich in aller Regel schnell zurück. Trockene Haut, Warzen und Leberflecken sind in aller Regel ausschließlich ein kosmetisches Problem.
Da einige Hautkrankheiten ansteckend sind, sollte der Kontakt zu anderen Menschen vermieden werden. Auch ein hoher Standard der Hygiene kann sich positiv auf den Verlauf von solchen Krankheiten auswirken. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung dieser Krankheiten durch die Anwendung von Cremes oder Salben und durch die Einnahme von Medikamenten.
Besonders häufig ist die Haut an den Händen rau. Wenn Kälte oder mechanische Beanspruchung die Haut an den Händen strapaziert, wird sie schnell trocken und spröde. Auch häufiges Händewaschen setzt der Haut an den Fingern zu. Jetzt kommt es auf konsequente Pflege an. Sobald sich die Haut entzündet, nässt oder sogar unangenehm zu riechen beginnt, muss ein Arzt aufgesucht werden, da sich dann Bakterien oder andere Krankheitserreger auf der Haut angesiedelt haben.
Zu den Hautproblemen gehört noch die entzündliche Rötung, auch Erythem genannt. Hierbei treten keine Effloreszenzen auf, sondern die Haut wird aufgrund einer vorliegenden Entzündung stärker durchblutet, meist begrenzt auf kleine Körperareale. Ein Sammelbegriff für alle entzündlichen Veränderungen der Haut ist Exanthem. Dieses kann zum Beispiel in Verbindung mit Kinderkrankheiten, wie Röteln oder Masern auftreten und sich zusammen mit Hauterscheinungen, wie Quaddeln, Bläschen oder Flecken zeigen. Von einem Ekzem ist die Rede, wenn die Haut durch eine entzündliche Komponente „aufblüht“. Damit ist fast immer auch ein äußerst unangenehmer juckender Hautausschlag verbunden ist. Gerade der Pruritus (Juckreiz) gehört zu den bekannten Hauterkrankungen. Oft tritt dieser als einziges Symptom für verschiedene Haut- ,aber auch Allgemeinerkrankungen, auf. Juckreiz kann sehr belastend sein und muss unbedingt ärztlich abgeklärt werden. So kann dieser mitunter auf Erkrankungen der Leber oder eine Stoffwechselerkrankung hinweisen.

Eine sogenannte Umstimmung des Körpers zielt darauf ab, seine Reaktionsbereitschaft zu verändern. Gerade bei allergischen Hautreaktionen wird dies häufiger angewandt. Dazu zählen ausleitende Therapieverfahren, wie Schröpfen, Aderlass und Baunscheidtieren. Die Eigenbluttherapie gehört ebenso zu den Umstimmungsverfahren. Dabei wird eine winzig kleine Menge Blut entnommen und dem Körper unverändert oder aufbereitet wieder reinjiziert. Die Eigenblutbehandlung kann aber auch oral mit potenziertem Eigenblut durchgeführt werden. Gerade bei Kindern ist dies eine schmerzfreie, sanfte, wirkungsvolle Methode. Wichtig Therapiebestandteile sind auch Ernährungsumstellungen, Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie und physikalische Therapien.
Nagelpilz lässt sich effektiv mit Antimykotika behandeln. Sie beinhalten Wirkstoffe, die den Pilz abtöten bzw. sein Wachstum hemmen. Falls nur die oberen Nagelschichten und weniger als die Hälfte des Nagels von der Infektion betroffen sind lässt sich der Pilz noch äußerlich mit Tinkturen und medizinischem Nagellack bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon weiter fortgeschritten helfen nur noch Tabletten oder Kapseln für die innerliche Behandlung.
Unsere zarte Hülle, die Haut ist tagtäglich vielen schädigenden Einflüssen unterworfen. Zu viel Wasser und Seife, Sonne, aber auch Kosmetika können ihr schaden. Millionen von Menschen leiden unter unterschiedlichen Hautkrankheiten und sind in Behandlung beim Hautarzt (Dermatologen). Hautkrankheiten können jedoch nicht nur erworben, sondern auch erblich veranlagt sein. So spielt zum Beispiel bei Schuppenflechte die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle.
Neurodermitis, auch atopisches Ekzem, endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis genannt, ist eine häufig vorkommende Hauterkrankung mit entzündlicher Komponente, bei der Hautprobleme, wie Rötung, Nässen, Schuppung, Krustenbildung und Juckreiz vorliegen. Die Ursache ist immer noch nicht vollständig gesichert. Diskutiert wird ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wobei stets eine genetische Veranlagung besteht. Die Erkrankung kann bereits im Säuglingsalter beginnen, jedoch ist auch ein späterer Beginn im Kindes- Jugend, oder aber im Erwachsenenalter möglich.

Dellwarzen sind harmlose Hautknötchen, die via Schmierinfektion übertragen werden. Genau genommen sind Dellwarzen keine "echten" Warzen, da sie nicht durch HPV- sondern durch Pockenviren verursacht werden. Es gibt eine medikamentöse Therapie, häufig verschwinden die Warzen aber auch von selbst wieder. Eine chirurgische Entfernung ist nur in den seltensten Fällen angebracht.
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