Mehrere Ursachen können dabei auch als Auslöser zusammen auftreten. Oftmals ist auch die Veranlagung des Menschen die Ursache für eine Hauterkrankung wie bei der Schuppenflechte oder der Neurodermitis. Die Auslöser können auch durch Stress oder ungesunde Ernährung, sprich einer ungesunden Lebensweise, verstärkt werden. Bei vielen Hauterkrankungen kann man aber immer noch keine genaue Ursache festlegen.
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.

Die Hautkrankheit Urtikaria, auch als Nesselsucht oder Nesselfieber bezeichnet, geht mit äußerst starkem Juckreiz einher. Rötliche, begrenzte Schwellungen der Haut (sogenannte Quaddeln) sind darüber hinaus ein häufiges Symptom von Nesselsucht. Diese können am ganzen Körper auftreten und auch "wandern" – das heißt, sie verschwinden an einer Stelle des Körpers und tauchen an einer anderen wieder auf.

Hautprobleme oder auch Hauterkrankungen sind aus naturheilkundlicher Sicht Zeichen für Störungen, die den ganzen Organismus betreffen. So als müsse sich der Körper eine Art Ventil suchen, um eine Entlastung herbeizuführen. Demnach wird die Haut in der Naturheilkunde zu Ausscheidungszwecken herangezogen, wie dies zum Beispiel durch Schröpfen oder Baunscheidtieren geschieht. Hierdurch soll Schädliches nach außen gebracht werden.
Hautausschläge in Form von roten Flecken sind ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen. Häufig sind sie eine Reaktion des Körpers auf Infektionen mit Viren oder Bakterien. Oft treten rote Flecken auf der Haut auch als Abwehrreaktion bei Allergien auf. Seltenere Ursachen für Hautrötungen (Erythem) in Form von roten Flecken sind Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber.

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Hohe Luftfeuchtigkeit kann in der Tat bewirken, dass vermehrt fettige Schuppen auftreten. Unter diesen Bedingungen leidet die Haut. Zudem können sich Pilze – wie auch der kleine Hefepilz, der auf der Kopfhaut lebt – wunderbar ausbreiten. Ein Aufenthalt am Meer lässt Kopfschuppen dagegen bei einigen Menschen verschwinden. Das liegt wohl an der Kombination aus Sonne und salzhaltiger Luft, die sich günstig auswirkt. Trockene Kopfschuppen bereiten eher im Winter Probleme, da sich Menschen da überwiegend in trockenen, beheizten Räumen aufhalten.

Die meisten Schuppen-Shampoos enthalten Wirkstoffe, die Pilze und Bakterien bekämpfen und die Zellteilung hemmen. Auf diese Weise kann insbesondere der lästige Juckreiz gezielt bekämpft werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schuppen-Shampoos als Kur über etwa vier Wochen anzuwenden. Wenn sich nach dieser Zeit kein Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, einen Arzt um Rat zu fragen. Eventuell ist eine weiterführende, medikamentöse Therapie angezeigt.
Das Bild zeigt eine Wunde infolge einer myxoiden Zyste. Dabei handelt es sich um eine gutartige, hautfarbene Gewebeansammlung unter der Haut an Finger oder Zehen in der Nähe eines Nagels. Die Hautveränderungen treten vermehrt bei Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. In der Regel verursachen myxoide Zysten keine Schmerzen. Sie müssen nicht behandelt, können aber entfernt werden.
Bei Mitessern handelt es sich um ein harmloses, rein kosmetisches Problem infolge verstopfter Poren. Mitesser äußern sich in schwarzen oder Punkten oder kleinen farblosen Erhebungen auf der Hautoberfläche, häufig im Bereich der Nase oder der Wangen. Wer von starken, tiefliegenden Mitessern betroffen ist, sollte diese nicht selbst ausdrücken, um keine Entzündungen zu provozieren.

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Hühneraugen bestehen aus verdickter Hornhaut. Sie bilden sich vor allem an Stellen, die häufiger Belastung oder Reibung ausgesetzt sind, also beispielsweise an der Fußsohle, den Zehen oder den Handflächen. Wachsen Hühneraugen bis in die unteren Hautschichten hinein, können sie bei Druck Schmerzen verursachen. Hühneraugen ähneln äußerlich stark Dornwarzen. Letztere weisen jedoch oft kleine, dunkle Punkte auf, die durch leichte Einblutungen entstehen.
Ein Blaues Muttermal (auch Naevus Caeruleus oder Blauer Nävus oder dermales Melanozytom genannt) fällt durch seine blau-schwarze, manchmal auch gräuliche Färbung auf. Bei dieser gutartigen Hautveränderung handelt es sich um ein rein kosmetisches Problem. Blaue Muttermale treten fast immer einzeln auf, sind scharf begrenzt und haben eine glatte Oberfläche. Bevorzugt treten die Blaue Muttermale auf dem Hand- oder Fußrücken sowie im Gesicht auf. Ihr Durchmesser ist in der Regel kleiner als ein Zentimeter.

Vermutlich weiß es jeder und doch ist es wichtig, es zu sagen. Unsere Haut leidet extrem unter Rauchen. Die Stoffe in den Zigaretten wie Nikotin und Kohlenmonoxid sorgen nämlich dafür, dass sich die Blutgefäße verengen. Frischer Sauerstoff hat es schwer! Dieses Defizit kann keine Creme ausgleichen. Wer mit dem Rauchen aufhört, tut der Haut also etwas sehr Gutes!
Manche Haut reagiert stark auf Temperaturwechsel wie Sauna oder ein heißes Bad. Auch scharfe Gerichte, heißer Kaffee und Alkohol führen zum Flush. Dann entweder darauf verzichten oder die Haut mit reizlinderndem Thermalwasser oder SOS-Sprays stabilisieren. Mintgrüne Cremes und getönte Pflegesticks für unterwegs kaschieren deinen Teint. Bei Sonnenbädern wähle immer einen hohen Lichtschutz­faktor und meide in der Pflege Produkte, die die Durchblutung anregen (wie Peelings). Wird die Rötung zum Dauerzustand, sollte ein Dermatologe prüfen, dass es sich nicht um eine echte Hautkrankheit wie Couperose oder Rosazea handelt.

Bei einem Ekzem, häufig auch "Dermatisis" genannt, handelt es sich ganz allgemein um eine entzündliche Hautveränderung. Das Leitsymptom bei einem Ekzem ist in der Regel Juckreiz. Die Entzündungen der Haut können diagnostisch allgemein nach Ursache, Erscheinungsbild und Lokalisation genauer differenziert werden. Das Bild zeigt ein Ekzem mit Eiter und Krustenbildung am Bein eines Mannes. Entzündliche Hautveränderungen sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
Fettige Schuppen:Durch eine erhöhte Talgproduktion entstehen gelbe, fettige Schuppen. Diese sind meist größer als trockene Schuppen und fühlen sich ölig an. Da sie zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert wie die trockenen Schuppen. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur. Er gehört zwar zur normalen Hautflora, hat aber in diesem Fall eine negative Wirkung: Die leicht entzündete Kopfhaut fördert die Entstehung von fettigen Kopfschuppen.
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