Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.
Hautpilz ist meist harmlos, kann aber hartnäckig und chronisch werden. Auch wenn die Hautkrankheit nicht als problematisch eingestuft wird, lässt man sie am besten vom Arzt diagnostizieren, der dann gleich das passende Antipilzmittel verschreibt. Solche Antimykotika gibt es häufig auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Unterstützend kann man es mit bestimmten Hausmitteln probieren.
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Häufig ist eine Ernährungsumstellung nötig, da viele Beschwerden in Verbindung mit bestimmten Nahrungsmitteln entstehen. Gerade bei Neurodermitis besteht oft eine Nahrungsunverträglichkeit, vor allem auf Milch, Milchprodukte, Hühnereiweiß, Nüsse, Fisch, Zitrusfrüchte, Meeresfrüchte und Getreide. Eine Ernährung, bei der bestimmte Nahrungsmittel gemieden und vor allem natürliche Kost ohne Konservierungsstoffe, Emulgatoren oder Farbstoffe bevorzugt wird, ist dabei zu empfehlen.
Ich empfehle meinen Patienten ein mildes Shampoo, das speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut gedacht ist. Das Problem normaler Haarwaschmittel ist, dass sie entfetten. Deshalb rate ich auch zu einer "nächtlichen Ölkappe". Dafür einfach wenige Tropfen Olivenöl mit einer Pipette auf die Kopfhaut träufeln und über Nacht einwirken lassen. Das tut trockener Kopfhaut richtig gut. Morgens waschen Sie das Öl mit einem milden Shampoo wieder aus.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Ähnliche Symptome zur Neurodermitis weist die Hautkrankheit Nesselsucht auf. Im Unterschied zu dieser, die vererbbar ist, wird die Urtikaria – so der medizinische Fachbegriff der Nesselsucht – meist durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Kommt die Haut mit bestimmten allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) in Berührung, die sich beispielsweise in Nahrungsmitteln oder Medikamenten befinden, reagiert sie überempfindlich und bildet einen bläschenförmigen Hautausschlag (Quaddeln). Verantwortlich für diese Reaktion sind Entzündungszellen, die entzündungsfördernde Botenstoffe – unter anderem Histamin – ausschütten.
Unsere Fotostrecke soll Ihnen dabei helfen, häufige Hautkrankheiten wie Nesselsucht, Krätze, Neurodermitis oder Rosacea anhand von Bildern zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Diese Fotos liefern jedoch lediglich eine erste Orientierung. Liegt eine Hauterkrankung vor, sollte immer ein Facharzt zurate gezogen werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen und die passende Therapie anordnen.
Eine vor allem bei Kindern häufige Form dieser Hauterkrankung ist die Miliaria cristallina, bei der die Schweißdrüsen verstopfen. Diese Hitzepickel treten meistens auf der Brust, in den Achselhöhlen oder an Schultern und Rücken auf. Sie sind in der Regel nicht entzündet und deshalb auch nicht gerötet. Sie sind aber mit Flüssigkeit gefüllt, die bei Berührung austreten kann.
Trockene Haut kommt am häufigsten vor. Mattigkeit und ein Spannungsgefühl, vor allem nach dem Waschen, zeichnet diese aus. Die Haut kann rissig und schuppig sein, was häufig auch mit Juckreiz verbunden ist. Eine Faltenbildung tritt früher ein, als bei normaler oder fettiger Haut. Bei trockener Haut ist die Regulierung von Fettgehalt und Feuchtigkeit gestört. Auf dem Boden dieser stets trockenen Haut kann sich Neurodermitis entwickeln. Mit zunehmendem Alter jedoch, wird die Haut im Allgemeinen immer trockener, und dies nicht nur im Gesicht. Das liegt daran, dass die Haut im Alter dünner wird und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, kontinuierlich nachlässt. Gerade Frauen im Klimakterium leiden häufiger am ganzen Körper unter trockener, schuppiger und auch juckender Haut.
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und besteht aus drei Schichten : Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut. Ihre Fläche beträgt circa 1,5 bis 2 Quadratmeter, sie ist zwischen 1,5 und 4 Millimeter dick und 3,5 bis 10 Kilogramm schwer. Die Haut trennt das Innen von dem Außen und schützt somit den Körper vor Einflüssen der Umwelt, Erregern, Fremdstoffen, Hitze und Kälte. Sie ist mit ihren Tastkörperchen und Sinneszellen ein Sinnesorgan, das Schmerzempfindungen, Temperaturveränderungen, aber auch emotionale Gefühle wahrnehmen kann. Damit der Körper nicht überhitzt, kann die Haut Schweiß abgeben, um Kühlung zu erzeugen. Auch sorgt sie für eine konstante Körpertemperatur, indem sie ihre Gefäße verengt oder erweitert. Die Haut stellt eine Art Kommunikationsorgan dar. Gerade in der Naturheilkunde wird sie als „Spiegel der Seele“ bezeichnet. Manchmal verrät schon der Blick in ein fremdes Gesicht, wie sich diese Person fühlen könnte (siehe auch Gesichtsdiagnose).

Nagelpilz lässt sich effektiv mit Antimykotika behandeln. Sie beinhalten Wirkstoffe, die den Pilz abtöten bzw. sein Wachstum hemmen. Falls nur die oberen Nagelschichten und weniger als die Hälfte des Nagels von der Infektion betroffen sind lässt sich der Pilz noch äußerlich mit Tinkturen und medizinischem Nagellack bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon weiter fortgeschritten helfen nur noch Tabletten oder Kapseln für die innerliche Behandlung.
Fleckiger Ausschlag, der sich nach und nach über den ganzen Körper ausbreitet sowie Grippesymptome sind die typischen Anzeichen für Röteln. Die Viruserkrankung dürfte es in Deutschland eigentlich kaum noch geben, da Kinder meist eine Dreifach-Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) bekommen. Vor allem eine Rötelninfektion bei Schwangeren kann fatale Folgen haben. Sie führt zu Fehlbildungen des Ungeborenen. 
Hautausschläge in Form von roten Flecken sind ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen. Häufig sind sie eine Reaktion des Körpers auf Infektionen mit Viren oder Bakterien. Oft treten rote Flecken auf der Haut auch als Abwehrreaktion bei Allergien auf. Seltenere Ursachen für Hautrötungen (Erythem) in Form von roten Flecken sind Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber.
Die Hauterkrankung Akne inversa führt wie die insbesondere bei Jugendlichen verbreitete "Pickelerkrankung" Akne zu schmerzhaften und entzündlichen Hautveränderungen mit Abszessen und Fisteln. Die "Inversa"-Variante tritt jedoch nicht im Gesicht, sondern vornehmlich im Achsel-, Leisten-, Genital- und Steißbeinbereich auf. Alles über Ursachen, Verlauf und Therapie erfahren Sie hier. mehr

Ein Blaues Muttermal (auch Naevus Caeruleus oder Blauer Nävus oder dermales Melanozytom genannt) fällt durch seine blau-schwarze, manchmal auch gräuliche Färbung auf. Bei dieser gutartigen Hautveränderung handelt es sich um ein rein kosmetisches Problem. Blaue Muttermale treten fast immer einzeln auf, sind scharf begrenzt und haben eine glatte Oberfläche. Bevorzugt treten die Blaue Muttermale auf dem Hand- oder Fußrücken sowie im Gesicht auf. Ihr Durchmesser ist in der Regel kleiner als ein Zentimeter.

Egal ob es die Sonne, Wunden, trockene Haut oder auch nur das Alter ist, was der Haut zusetzt. Vitamin E sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung. Diese Tatsache macht sich in der Zusammenstellung vieler Cremes und Lotionen bemerkbar. Auch krankhafte Erscheinungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte werden durch eine Extraportion Vitamin E abgemildert.

Schuppen (mediz.: Squama) rieseln bei vielen Menschen auf die Schultern. Meist sind sie harmlos und lassen sich oft mit Anti-Schuppen-Shampoos, Lotionen und Tonika für die Kopfhaut beseitigen. Nicht immer aber sind Schuppen ein rein kosmetisches Problem - sie können auch eine Begleiterscheinung von Hautkrankheiten sein, die ärztlich behandelt werden sollten. Lesen Sie hier alles Wichtige rund um das Thema: Woher kommen Schuppen? Was sind die möglichen Ursachen? Welche Mittel helfen gegen die lästigen Schuppen? Wann ist ein Arztbesuch ratsam?
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