Gut: ein Bad mit Salz aus dem Toten Meer, dann ein Peeling entweder mit Schleifpartikeln, Frucht- oder Milchsäure. „Für eine besonders intensive Therapie reibt man anschließend die betroffenen Stellen mit einer harnstoffhaltigen Salbe ein und bedeckt sie über Nacht mit Frischhaltefolie. Dadurch ziehen Wirkstoffe und Feuchtigkeit optimal in die Haut ein und weichen die Hornpfröpfe effektiv auf.“
Das Bild zeigt eine Wunde infolge einer myxoiden Zyste. Dabei handelt es sich um eine gutartige, hautfarbene Gewebeansammlung unter der Haut an Finger oder Zehen in der Nähe eines Nagels. Die Hautveränderungen treten vermehrt bei Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren auf. In der Regel verursachen myxoide Zysten keine Schmerzen. Sie müssen nicht behandelt, können aber entfernt werden.
Eine sogenannte Umstimmung des Körpers zielt darauf ab, seine Reaktionsbereitschaft zu verändern. Gerade bei allergischen Hautreaktionen wird dies häufiger angewandt. Dazu zählen ausleitende Therapieverfahren, wie Schröpfen, Aderlass und Baunscheidtieren. Die Eigenbluttherapie gehört ebenso zu den Umstimmungsverfahren. Dabei wird eine winzig kleine Menge Blut entnommen und dem Körper unverändert oder aufbereitet wieder reinjiziert. Die Eigenblutbehandlung kann aber auch oral mit potenziertem Eigenblut durchgeführt werden. Gerade bei Kindern ist dies eine schmerzfreie, sanfte, wirkungsvolle Methode. Wichtig Therapiebestandteile sind auch Ernährungsumstellungen, Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie und physikalische Therapien.
Ein Feuermal, auch Naevus flammeus genannt, ist eine angeborene, gutartige Hautveränderung. Sie zeigt sich durch eher flächige, rote Flecken, die am ganzen Körper auftreten können. Mit zunehmendem Alter kann das Feuermal eine dunkelrote bis bläuliche Färbung annehmen und sich vergrößern. Es entsteht durch eine Erweiterung der Blutgefäße. Eine Sonderform ist der sogenannte Storchenbiss, der im Laufe des Lebens verblassen kann.

MedLexi.de bietet keine medizinische Beratung, Diagnose, Behandlung oder Empfehlung an. Alle Inhalte sind nur zur Information gedacht. Konsultieren Sie immer einen Arzt! Die Nutzung von MedLexi.de darf nicht für eigene Diagnosen oder Behandlungsmethoden und dessen Auswahl, Anwendung oder Abbruch verwendet werden. Siehe Nutzungsbedingungen für weitere Informationen.
Fettige, gelbe Schuppen sprechen hingegen meist für ein seborrhoisches Ekzem: Bildet die Haut zu viel Fett, kann sich auf ihr ein bestimmter fettliebender Pilz ausbreiten. Um diesen Pilz loszuwerden, stößt die Haut ihre oberste Schicht schneller ab. Die abgestoßenen Zellen bleiben am Fettfilm haften und lösen sich erst durch Kratzen von der Kopfhaut. 
Anti-Schuppen-Shampoo richtig anwenden: Schuppen-Shampoos können die Neubildung von Schuppen verhindern. Oft enthalten sie auch pilzabtötende Wirkstoffe (z.B. Zinkpyrithion). Aber Vorsicht: Schuppen-Shampoos eignen sich meist nicht für eine tägliche oder längerfristige Anwendung. Sie können sonst nämlich die Kopfhaut austrocknen und dann Schuppen verstärken anstatt lindern. Wenden Sie sie nur ein- bis dreimal pro Woche und nicht länger als einen Monat an.
×