Als Wanderröte bezeichnet man eine kreisförmige Rötung der Haut, die als Symptom von Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss auftreten kann. Die Rötung breitet sich dabei im Laufe der Erkrankung zunehmend aus. Die Stelle des Zeckenbisses ist dabei häufig als blasse Aussparung sichtbar. Eine Wanderröte muss nicht bei jeder Infektion mit Lyme-Borreliose auftreten. Etwa 10 bis 20 Prozent der Erkrankungen verlaufen ohne dieses Symptom. Auch eine atypische, also blassere und streifenförmige Wanderröte ist möglich.
Hautpilz ist meist harmlos, kann aber hartnäckig und chronisch werden. Auch wenn die Hautkrankheit nicht als problematisch eingestuft wird, lässt man sie am besten vom Arzt diagnostizieren, der dann gleich das passende Antipilzmittel verschreibt. Solche Antimykotika gibt es häufig auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Unterstützend kann man es mit bestimmten Hausmitteln probieren.
Bei Milchschorf, von Ärzten auch als "Kopfgneis" bezeichnet, handelt es sich um ein schuppendes, verkrustetes Ekzem bei Babys. Die Hautkrankheit ist die Erstmanifestation von Neurodermitis bei Babys und tritt vor allem am Kopf und im Gesicht auf. Ist Ihr Kind betroffen, sollten Sie den Milchschorf keinesfalls entfernen. Hindern Sie das Kind besser daran, sich zu Kratzen, zum Beispiel mit Fäustlingen.
Eine sogenannte Umstimmung des Körpers zielt darauf ab, seine Reaktionsbereitschaft zu verändern. Gerade bei allergischen Hautreaktionen wird dies häufiger angewandt. Dazu zählen ausleitende Therapieverfahren, wie Schröpfen, Aderlass und Baunscheidtieren. Die Eigenbluttherapie gehört ebenso zu den Umstimmungsverfahren. Dabei wird eine winzig kleine Menge Blut entnommen und dem Körper unverändert oder aufbereitet wieder reinjiziert. Die Eigenblutbehandlung kann aber auch oral mit potenziertem Eigenblut durchgeführt werden. Gerade bei Kindern ist dies eine schmerzfreie, sanfte, wirkungsvolle Methode. Wichtig Therapiebestandteile sind auch Ernährungsumstellungen, Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie und physikalische Therapien.

Jeder Mensch verliert Hautschuppen, jeden Tag. Denn die Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen und stößt dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen ab. Die Schüppchen sind so winzig, dass man davon meist gar nichts merkt. Entledigt sich die Haut der alten Zellen jedoch zu schnell und verklumpen diese auch noch, werden Schuppen sichtbar. Dann rieseln beispielsweise kleine helle Flöckchen auf Nacken und Schultern. Oder in den Haaren verfangen sich glänzende Plättchen – auch das sieht nicht schön aus.
Das Basaliom (Hautkrebs, siehe auch Krebsleiden) ist ein Tumor der Oberhaut und entsteht meist durch häufiges und intensives Sonnenbaden. Es zeigt sich zu 80 Prozent im Gesicht-Hals-Bereich, dort in Form kleiner Knötchen, die nach innen wachsen und nach außen bluten können. Durch seine winzigen, rötlichen Knötchen ähnelt das Basaliom einem Ausschlag, löst aber normalerweise keinen Juckreiz aus, sondern zeigt sich eher symptomlos. Durch seine geringe Fähigkeit zur Metastasierung weist das behandelte Basaliom eine gute Heilungstendenz auf.
Fettige Schuppen:Durch eine erhöhte Talgproduktion entstehen gelbe, fettige Schuppen. Diese sind meist größer als trockene Schuppen und fühlen sich ölig an. Da sie zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert wie die trockenen Schuppen. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur. Er gehört zwar zur normalen Hautflora, hat aber in diesem Fall eine negative Wirkung: Die leicht entzündete Kopfhaut fördert die Entstehung von fettigen Kopfschuppen.
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