Draußen kalt, drinnen trocken – schlechte Bedingungen! „Trockenheit ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Feuchtigkeits- und Fetthaushalt der Haut gestört ist“, sagt FIT FOR FUN-Expertin Dr. Axt-Gadermann. „Die erste Maßnahme ist es, die Belastungsfaktoren so gering wie möglich zu halten, also zu intensives Reinigen und Entfetten zu meiden. Der zweite Schritt ist eine ausreichende Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit.“ Zur Reinigung Produkte wählen, die auf entfettende Inhaltsstoffe wie Tenside, Detergenzien und Emul­gatoren weitgehend verzichten. Möglichst nur alle zwei Tage duschen, dabei lediglich die schwitzenden Bereiche einschäumen und keine langen Wannenbäder nehmen.
Quaddeln können sich punkt-, knopf- oder plateauartig von der Haut erheben. Oft haben sie ihre Ursache in Hautverletzungen oder -irritationen, etwa durch Insektenstiche, Kratzen oder Berühren von giftigen Pflanzen. Quaddeln können jedoch auch Anzeichen von Allergien oder Nesselsucht (Urtikaria) sein. Letztere geht typischerweise auch mit Pusteln und Juckreiz einher.
Es hilft bereits an den betroffenen Hautstellen über mehrere Wochen hinweg konsequent auf alle Pflegeprodukte zu verzichten. Die Beschwerden klingen in der Regel komplett und ohne Narben ab. Voraussetzung ist jedoch, dass die Empfehlungen des Arztes eingehalten werden. Um wiederkehrenden Krankheitsschüben vorzubeugen ist es ratsam nicht wieder in alte Pflege Verhaltensmuster zu verfallen.

Wird die Fußpflege über längere Zeit vernachlässigt, können schnell dicke Hornhautschichten entstehen. Je dicker die Hornhaut, umso höher ist auch die Gefahr, dass sich Risse in den abgestorbenen Hautstellen bilden. Wenn die Risse sehr tief sind, können sie anfangen zu bluten. Bakterien haben dann ein leichtes Spiel, in die Wunden zu gelangen. In der Folge sind Entzündungen möglich, die Schmerzen beim Laufen verursachen und zu weiteren Komplikationen führen können. Bestehen solche Probleme, sollte eine medizinische Fußpflege (Podologe) aufgesucht werden. Wie Sie Hornhaut schonend entfernen, lesen Sie hier.


Da die Haut, nach naturheilkundlicher Sicht, einen Bezug zum gesamten Organismus hat, zielt die Therapie von Hautproblemen auf Maßnahmen ab, welche die Umstimmung und Entgiftung des Körpers anregen. Dabei werden neben der Haut auch die Ausscheidungsorgane Niere, Leber, Lymphe und der Darmtrakt miteinbezogen. Die Psyche besitzt ebenfalls einen hohen Stellenwert in der naturheilkundlichen Behandlung. So werden bei der Therapie, mit Hilfe einer ausführlichen Anamnese, seelische Belastungen und Stresssituationen des Patienten genau abgefragt und bei Bedarf durch geeignete Methoden mit behandelt. Entspannungsübungen, Autogenes Training, Yoga oder Meditation runden die Therapie ab.
Sie wird auch Mannequin-Krankheit genannt oder medizinisch korrekt „periorale Dermatitis“, weil sich um den Mund (perioral) herum Pickel, Pusteln und Rötungen bilden. Betroffen sind Frauen zwischen 20 und 50, denen ihr Äußeres sehr wichtig ist und die immer top gestylt auftreten. „Eine chronische Überfeuchtung, Überpflege und dadurch bedingt ein Aufquellen der Haut wird deshalb als wahrscheinliche Ursache angesehen“, so die Expertin. Durch zu intensive Verwendung von Alkohol, Emulgatoren, Duft- und Konservierungsstoffen in Kosmetika wird die natürliche Schutzbarriere der Haut gestört, quillt auf und kann Feuchtigkeit nicht mehr speichern.
Unsere Haut ist von unzähligen Sekretdrüsen durchsetzt, welche die Haut geschmeidig halten. Der dabei austretende Talg kann sich aber auch in den Drüsen verhärten und den Drüsenausgang verschließen. Dann kommt es zu schmerzhaften Schwellungen, Mitessern und Pickeln. Die Hautunreinheiten können derart übersteigert sein, dass nur ein medikamentöser Eingriff die Haut wieder ins Gleichgewicht bringt. Dann sprechen Mediziner von Akne.
Charakteristisch ist zudem, dass die Knötchen häufig feine weiße Punkte oder ein feines Netz aus weißen Linien aufweisen.  Diese sogenannten "Wickham-Streifen" sind zum Teil jedoch so schwach ausgeprägt, dass sie lediglich mithilfe einer Lupe oder eines Auflichtmikroskops erkennbar sind. Häufig tritt die Hauterkrankung zuerst an den Innenseiten der Arme und Handgelenke auf, kann sich aber auch auf die Beine sowie den Rumpf und Genitalbereich ausbreiten.
Hauterkrankungen können auch viralen Ursprungs sein. Hierzu zählt die Gürtelrose, ausgelöst durch den Herpes Zoster Virus. Nach einmal durchgemachter Windpockeninfektion, kann durch ein geschwächtes Immunsystem, erneut eine Zosterinfektion eintreten und dies in Form der sogenannten Gürtelrose. Dabei leidet der Patient unter einem mitunter äußerst schmerzhaften Hautausschlag, der in schlimmsten Fällen jahrelange Schmerzen nach sich ziehen kann.
Erst größere Verbände ab einer Anzahl von etwa fünfhundert Zellen sind als Schuppen sichtbar. Sie bilden sich, wenn die Haut die Flöckchen zu schnell abstößt und diese verklumpen. Typisches Anzeichen ist eine juckende Kopfhaut. Sie deutet darauf hin, dass die Kopfhaut gereizt ist, zum Beispiel durch ein aggressives Shampoo oder zu häufiges Waschen und Föhnen.
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