Quaddeln können sich punkt-, knopf- oder plateauartig von der Haut erheben. Oft haben sie ihre Ursache in Hautverletzungen oder -irritationen, etwa durch Insektenstiche, Kratzen oder Berühren von giftigen Pflanzen. Quaddeln können jedoch auch Anzeichen von Allergien oder Nesselsucht (Urtikaria) sein. Letztere geht typischerweise auch mit Pusteln und Juckreiz einher.
In ihrer Gesamtheit kommen Hauterkrankungen so häufig vor, dass sie zu den Volkskrankheiten gerechnet werden können. Von einer Schuppenflechte sind circa 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. An Neurodermitis hingegen leiden 3,5 Prozent; genauso viele, wie an der Nesselsucht. Ekzeme – die verschiedenen Formen haben können – kommen mit über acht Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung als Hautkrankheit am häufigsten vor.

Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.
Unsere Fotostrecke soll Ihnen dabei helfen, häufige Hautkrankheiten wie Nesselsucht, Krätze, Neurodermitis oder Rosacea anhand von Bildern zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Diese Fotos liefern jedoch lediglich eine erste Orientierung. Liegt eine Hauterkrankung vor, sollte immer ein Facharzt zurate gezogen werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen und die passende Therapie anordnen.
Es gibt einige unterschiedliche Arten von Pilzen, die Hautpilze verursachen können, sodass ein Erkennen dieser Hautkrankheit anhand von Bildern nicht immer eindeutig möglich ist. Für viele Hautpilzarten typische Symptome sind jedoch runde, gerötete Hautstellen, die einige Zentimeter groß werden können. Vor allem am Rand dieser Hautstellen bilden sich zudem Schuppen.
Unangenehme Hautsymptome wie Entzündungen, Juckreiz oder Rötungen lassen sich oft in Eigenregie mit geeigneten Salben oder Cremes aus der Apotheke lindern. Derartige Symptome können allerdings durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, sodass in bestimmten Fällen auch ein Arztbesuch ratsam ist. Das gilt insbesondere, wenn Hautveränderungen in Verbindung mit Fieber auftreten. Denn dann könnten zum Beispiel Infektionskrankheiten wie Masern, Röteln oder Scharlach der Auslöser sein. Pusteln oder Bläschen auf der Haut können sich zum Beispiel im Rahmen von Windpocken, einer bakteriellen Hautentzündung oder einer Herpes-simplex-Infektion entwickeln. Ein plötzlich auftretender Ausschlag, der stark juckt oder anschwillt deutet auf eine allergische Reaktion hin. Wenn ein Hautausschlag nach einem Zeckenbiss auftritt, könnte es sich um die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans) handeln, die auf eine Borrelien-Infektion hindeutet. Bestehen Hautprobleme über längere Zeit oder treten immer wieder auf, könnte eine chronische Erkrankung hinter den Beschwerden stecken.
Die Infektionskrankheit Gürtelrose, ausgelöst durch das Varizella-Zoster-Virus, wird häufig zunächst für eine Hautkrankheit gehalten. Sie zeigt sich mit ganz unterschiedlichen Symptomen. Neben Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit treten brennende und stechende Schmerzen auf. Den typischen, gefüllten Bläschen auf der Haut gehen oftmals juckende Ausschläge voraus Diese treten gehäuft an einer Stelle auf.
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.
Generell sollten Sie auch Ihre Ernährung beobachten. Zwar sind sich Wissenschaftler uneinig, wie sich das Essverhalten auf die Schuppenflechte auswirkt, aber es tut dem gesamten Körper gut, wenn Sie eine Entzündung nicht anheizen. Probieren Sie doch einmal, wie sich der Verzicht von Alkohol, scharfen Gewürzen und histaminhaltigen Lebensmitteln (zum Beispiel in Sauerkraut, Tomaten, Sojasoße, Hartkäse, Nüssen, Schwarztee oder geräuchertem Fleisch) auf Ihre Haut auswirkt.
Beim Lupus erythematodes (Wolfsröte, Lupus) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung (der Körper bekämpft sich selbst), die im gesamten Körper vorkommen kann und deren Erscheinen wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Neben der Haut können auch Bindegewebe und Gefäße betroffen sein. Bei Befall der Haut (cutaner Lupus) zeigt sich ein typisches Schmetterlingserythem im Gesicht. Daneben kommt es zu Fieber, Gewichtsverlust, allgemeiner Schwäche, Haarausfall und auch selten zu einer Lymphknotenschwellung. Ca. 80 Prozent der Erkrankten weisen zusätzlich eine Polyarthtitis (Gelenkentzündung) im Bereich der Finger, Hand- und Kniegelenke auf. Bei Befall von Organen (z.B. Nieren) kann es zu einem tödlichen Verlauf kommen.
In ihrer Gesamtheit kommen Hauterkrankungen so häufig vor, dass sie zu den Volkskrankheiten gerechnet werden können. Von einer Schuppenflechte sind circa 2,5 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. An Neurodermitis hingegen leiden 3,5 Prozent; genauso viele, wie an der Nesselsucht. Ekzeme – die verschiedenen Formen haben können – kommen mit über acht Prozent in der deutschen Gesamtbevölkerung als Hautkrankheit am häufigsten vor.
Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.

Eingerissene Mundwinkel nennen Mediziner auch Mundwinkelrhagaden. Rhagaden sind kleine spaltartige Hauteinrisse, die sehr unangenehm und schmerzhaft sein können. Meistens ist die Ursache harmlos, beispielsweise eine Überbeanspruchung der Haut oder Feuchtigkeitsmangel. Rhagaden können aber auch eine Begleiterscheinung bei Neurodermitis sein oder durch einen Vitaminmangel sowie Infektionen entstehen. Was hilft, sehen Sie in dieser Bildergalerie!
Die Exkremente der Milben lösen nach zwei bis fünf Wochen die typischen Symptome Juckreiz und Brennen aus. Nach einiger Zeit können zudem kleine Bläschen sowie gerötete Knötchen oder Pusteln entstehen. Besonders häufig befallen sind die Zwischenräume von Fingern und Zehen, die Achseln, Hand- und Fußgelenke, Ellenbogen, Brustwarzen und die Genitalien.
Überprüfen Sie Ihre Abschminkroutine und reinigen Sie Ihr Gesicht nur noch mit einem cremigen Reinigungsfluid für empfindliche Haut. Waschen Sie sich außerdem mit lauwarmem statt heißem Wasser. Auch das schützt die wichtige Hautbarriere. Danach braucht Ihr Gesicht gut verträgliche Lipide (also Fette) und viel Feuchtigkeit. Inhaltsstoffe wie Glycerin sorgen beispielsweise dafür, dass Wasser in der Haut gebunden wird. Übrigens stecken Fette und Glycerin auch in der Olaz Total Effects Anti-Aging 7-in-1 Straffende Feuchtigkeitsspendende Nachtpflege.
Unsere Fotostrecke soll Ihnen dabei helfen, häufige Hautkrankheiten wie Nesselsucht, Krätze, Neurodermitis oder Rosacea anhand von Bildern zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Diese Fotos liefern jedoch lediglich eine erste Orientierung. Liegt eine Hauterkrankung vor, sollte immer ein Facharzt zurate gezogen werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen und die passende Therapie anordnen.
Aber auch die Psyche kann sich über die Haut bemerkbar machen. Die Haut wird oft als Indiz für den Seelenzustand bewertet. Gerade empfindsame Menschen, die nicht so einfach „aus sich heraus“ können, neigen zu Hautproblemen in Verbindung mit Stress, Ärger, Sorgen und Ängsten. Die roten Flecken an Hals und Dekolletee, bekannt als „Hektikflecken“, ausgelöst durch psychische Belastungen, macht dies recht deutlich.
Es scheint in manchen Fällen schon so zu sein, dass sich psychischer Stress bei verschiedenen Hauterkrankungen durch eine Verstärkung der Symptome bemerkbar macht. Dies ist etwa bei Neurodermitis oder bei Schuppenflechte der Fall. Und die Verschlechterung des Zustandes wirkt sich wiederum negativ auf die Psyche aus, was die Krankheit weiter begünstigt.
In den Fachbereich der Dermatologie fällt zusätzlich die Behandlung von Geschlechtskrankheiten. So behandeln Hautärzte auch Patienten mit AIDS, als Venerologen - das hat nichts mit Krampfadern zu tun, sondern bezeichnet die Lehre von den sexuell übertragbaren Krankheiten - auch die klassischen Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis, da sich diese Erkrankungen auch an der Haut festsetzen, allerdings keine Hauterkrankungen im eigentlichen Sinn darstellen. Andererseits werden auch verschiedenste Erkrankungen aus dem Bereich der Phlebologie oder Angiologie - das ist die Fachrichtung, die sich mit Gefäßen, also auch Krampfadern beschäftigt - mit den dadurch entstehenden Hautsymptomen wie dem Ulcus cruris hier eingeordnet.
Das Herpes simplex Virus zeigt sich vornehmlich im Bereich der Haut und Schleimhaut. Man unterscheidet Typ 1 und 2, wobei Typ 1 eine Infektion im Gesicht und Typ 2 im Genitalbereich auslöst. Es handelt sich um ein DNA-Virus, welches, einmal zum Ausbruch gekommen, im Körper verbleibt. Besonders geschwächte Menschen (z.B. durch Fieber, Stress, intensive Sonnenbestrahlung, Immunschwäche) erkranken häufig an Herpes. Eine Studie zeigt außerdem, dass bei einigen mit Herpes infizierten Personen die Bildung so genannten Fieberbläschen allein durch Ekel ausgelöst werden kann (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11244389).
Bei der Perioralen Dermatitis bildet sich ein charakteristischer Hautausschlag um den Mund herum (lateinisch: perioral). Typisches Merkmal ist, dass dieser Ausschlag einen schmalen Streifen unmittelbar um die Lippen herum ausspart. Meist genügt dem Arzt der Blick auf die erkrankten Hautpartien, um die Diagnose zu stellen. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch ein Übermaß an Pflege.
Als Wanderröte bezeichnet man eine kreisförmige Rötung der Haut, die als Symptom von Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss auftreten kann. Die Rötung breitet sich dabei im Laufe der Erkrankung zunehmend aus. Die Stelle des Zeckenbisses ist dabei häufig als blasse Aussparung sichtbar. Eine Wanderröte muss nicht bei jeder Infektion mit Lyme-Borreliose auftreten. Etwa 10 bis 20 Prozent der Erkrankungen verlaufen ohne dieses Symptom. Auch eine atypische, also blassere und streifenförmige Wanderröte ist möglich.
Und so sehen es fast alle Patienten und Menschen auch: Wenn es juckt, Ekzeme sich zeigen, wird schon mal schnell auf das Seelenleben geschlossen. Und jeder Pickel ist für Jugendliche bereits eine Katastrophe. In unserer heutigen Zeit kommt noch eine Art "Jugendwahn" dazu. Falten sind unfein und werden kurzerhand "gebotoxt" - also mit Botox weg gespritzt. Und schon resultiert daraus ein neuer Medizinzweig: Das Anti-Aging. Dabei ist wirkliches, bzw. natürliches Anti-Aging ganz einfach (siehe meine Link dazu).
Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.
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